huMANNoid Männer sind Menschen
huMANNoidMänner sind Menschen

News

7. Mai 2018

 

Ich freue mich!
Auf der diesjährigen Mann-Sein Konferenz 2018 bin ich mit einer Ausstellung zum Projekt Humannoid - Männer sind Menschen dabei.
Heute sind die Bilder auf Alu-Dibond bei mir angekommen.
Eine krasse und friedliche Energie tut sich vor einem auf, im Angesicht dieser Ganzheitlichkeit des Mann-Seins und Menschseins. Ich bekomme gar nicht alle aufs Foto. Trotzdem danke an Euch Männer, die Ihr Euch hier zeigt. Das ist zutiefst berührend <3
 
Mich und die Ausstellung findet ihr am 2. und 3. Juni auf der Mann-Sein Konferenz 2018.
Im April 2018
 
Humannoid - Männer sind Menschen
habe ich mein Projekt genannt, in dem 16 Männer sich so zeigen, wie sie sind.
Die Reaktionen auf dieses "Männer sind Menschen" sind höchst unterschiedlich. Die Skala reicht von sarkastischem Lachen bis hin zu echter Berührtheit mit Tränen in den Augen. Von: „Schön wär´s!“, über „wir können´s ja mal versuchen, hahaha“ bis „endlich fühle ich mich gesehen“ und „wie schön, wenn ihr Euch zeigt.“ reicht die Skala, die dieser schlichte Satz auslöst.
Im Interview auf erosa.de fragte mich Sascha König-Apel: "Mit dem Namen willst du auch auf die Thematik „Männer sind auch nur Menschen“ anspielen".
Und jüngst meinte ein Mann zu mir: "Musst Du da noch extra drauf hinweisen?"
Irgendwie wirkt es manchmal auf mich so, als wäre für viele Mensch sein weniger als Mann sein. Fast so, als wäre Mensch Sein vor allem ein Hinweis auf Fehlbarkeit.
Und deshalb denke ich: Ja, ich muss darauf hinweisen.
Denn wir machen mit den Kategorien Mann/ Frau Schubladen auf, die den Blick auf das begrenzen, was Menschen ausmacht.
Nahezu jegliche Kategorisierung die mit "Männer sind ..." beginnt, die mit "Frauen sind ..." beginnt, macht den Raum des Individuums enger. Es begrenzt den Entfaltungsspielraum von Menschen.
Die Kategorie Mensch hingegen weitet den Entfaltungsspielraum für Menschen, gleich welchen Geschlechts. In meinem Projekt ermöglicht die Kategorie "Menschen" es, Männer in all ihren Facetten, in ihrer Stärke, Wehrhaftigkeit und Entschlossenheit ebenso wie in ihrer Verletzbarkeit, Emotionalität und Schutzbedürftigkeit sichtbar werden zu lassen. Und mit allem Weiteren, was Facetten des Menschseins ausmacht.
Darum ist mir der Titel so wichtig.
Derzeit bin ich dabei, nach und nach die 16 Interviews für das entstehende Buch zu kürzen und gut und angenehm lesbar zu machen.
Durch dieses "Kondensieren" wird jeder einzelne Mann in seiner Essenz für mich noch einmal spürbarer. Mir wird dadurch noch einmal klarer: Jeder einzelne von ihnen ist so einzigartig und individuell, dass ich sicher bin, den Titel richtig gewählt zu haben. Wer die Bilder dieser 16 Männer anschaut, die dazugehörigen Interviews liest, erfährt auf berührende Art und Weise, wie wenig die bloße Schublade "Mann" geeignet ist, einen Menschen in seiner Ganzheit gerecht zu werden.
 
Es wird kein Buch, das uns zeigt, wie Männer "ticken".
Es wir vielmehr eine Einladung, offener hinzuschauen, uns mit dem einzelnen Menschen zu beschäftigen, indem wir ausserhalb von Schubladen miteinander in den Dialog gehen.
Irgendwie ist es entspannend, das so deutlich zu spüren:
 
Männer sind Menschen
Frauen sind Menschen
Wir sind Menschen
 
Eilert Bartels

16. März 2018
 

Nach zwei langen Tagen auf der Buchmesse einen abschließenden Überblick auf eine von fünf Hallen. Gut, dass ich gestern schon bei den meisten Verlagen auf meiner Liste war, denn heute war es tagsüber zum Bersten voll. Fazit der zwei Tage: einige Kontakte geknüpft, ein paar Verlage zusätzlich auf Liste, ein paar Verlage haben durchaus Interesse am Exposé bekundet. Ich neige ja nicht zu Euphorie, aber ich bin vorsichtig optimistisch.
huMANNoid - Männer sind Menschen weckt grundsätzlich Interesse, und das ist die wichtigste Erfahrung, die ich mit nach Hause nehme.
 

29. Dezember 2017

 

Liebe Menschen, 

liebe Männer, 
die ihr dem Projekt huMANNoid - Männer sind Menschen - verbunden seid.
 
Das war ein so bewegtes, bewegendes und erfüllendes Jahr 2017!
Die Begegnungen und Gespräche mit jedem einzelnen Mann, und dass Ihr Männer Euch in Eurer Ganzheitlichkeit gezeigt haben, wie Ihr seid, all das ist ein Geschenk für das Projekt, aber vor allem auch für mich ganz persönlich. Dafür möchte ich mich aus ganzem Herzen bei jedem der teilnehmenden Männer bedanken! Im Januar kommen noch drei weitere Männer hinzu, die ich schon jetzt in in meinen Dank und meine Silvestergrüße mit einbeziehen möchte!
Mit all diesen Bildern und Interviews habe ich wahrhaft einen wirklichen Schatz an Menschlichkeit einsammeln dürfen!  Und ich freue mich mit ganzen Herzen darauf, diesem Schatz einen würdigen und würdigenden Rahmen zu geben, und so dieses Geschenk, diesen Schatz mit dem Buch, das nun entstehen soll, auch an die Welt weiter zu geben.
Denn ich bin sicher: Mehr denn je brauchen wir als Gesellschaft dieses Geschenk der Menschlichkeit, uns als das zu zeigen, was wir sind: Menschen!
 
Jetzt aber wünsche ich einen gelungenen Jahreswechsel und dass Ihr gut ins Jahr 2018 kommen möget!
Von Herzen grüßt Euch
 
Eilert 

28. Oktober 2017

 

Am 2. November beginnt der Online-Sexualitätskongress mit vielen Expertinnen und Experten rund um das Thema Sexualität!
 

Mit der wundervoll engagierten Paar- und Sexualtherapie-Kollegin Manuela Komorek teile ich eine große Neugier rund um das Thema Sexualität.
Vor ein paar Wochen sprach ich mit Manuela für den von Ihr und Elinor Petzold initiierten "Sexualitäts-Kongress - Wege durch das Labyrinth".  Über Erregungskurven, über die Ursprünge sexueller Beschämung und auch über mein akuelles Projekt Humannoid - Männer sind Menschen. Das Gespräch kann nach Anmeldung während des Kongresses unter http://bit.ly/2zes0tJ kostenlos angesehen werden. Das genau Datum gebe ich noch bekannt.
Ich freu mich drauf! Danke Manuela, für die gemeinsame Tiefenforschung <3
 

20. September 2017

 

Seit Beginn des Projektes Humannoid - Männer sind Menschen habe ich 13 Interviews geführt. 
Der Absprung zweier Männer macht mich noch immer traurig.
Es waren so wichtige, berührende und lebendige Aspekte auch in diesen Interviews mit zwei Männern Anfang 30 und Anfang 50. Es ist ein bisschen wie zwei verlorene Kinder. 
Und es hat mich eine ganze Weile verunsichert und zweifeln lassen. Mute ich den Männern zuviel zu? Ist es überhaupt richtig, sich so in aller Öffentlichkeit nackt zu machen? Wissen die Männer, die teilnehmen, wirklich, worauf sie sich einlassen? Habe ich das alles hinreichend sorgfältig kommuniziert? So melden sich meine Muster, für alles und jeden zu sorgen. Seither habe ich auch mit einigen Menschen gesprochen, die mich in meinem Leben und auch bei diesem Projekt begleiten. (Es erfüllt mich gerade mit Dankbarkeit, dass ich so viele Menschen habe, die mir zur Seite stehen in meinem Leben.) Und wieder Mut geschöpft, dass es richtig ist, dieses Projekt durchzuziehen.
Wenn wir Menschen uns nicht zeigen, können wir auch nicht gesehen werden! Wenn Menschen nicht sichtbar sind: wie sollten sie für ihre Bedürfnisse einstehen können?
Jeder einzelne Mann, der an diesem Projekt beteiligt ist, bringt neue Facetten hinein, macht das Bild vom Menschsein im Mannsein vollständiger. Niemand wird am Ende bloßgestellt sein, weil jeder von uns Teil eines großen Bildes ist. Ein wesentlicher Mosaikstein, ohne den das Gesamtbild unvollständig bliebe. Unser geschützter Rahmen ist dieses Projekt und die Öffentlichkeit und das gemeinsame Sich so zeigen, wie wir sind.

Was im Kontext der Peergroup ein Wagnis sein könnte, wird etwas Großes und Schönes werden, wenn wir unsere Käfige verlassen und unserem Wesen mit all seinen Aspekten wieder Raum geben. Es wird etwas werden, was uns stärkt und lebendig werden lässt! Wir haben die Fähigkeit, der Welt zu zeigen, wie schön Menschen sind, die ihrem ganzen Wesen Raum geben, es mit all seinen Aspekten in Liebe und Würde entfalten.

Der Welt Mut machen, es zu tun: Das macht mir Mut, es zu tun.

01. August 2017
 
Inzwischen habe ich 16 Männer zusammen, die am Projekt teilnehmen.
13 Männer hatten bereits einen Termin für das Shooting, Interviews habe ich bereits mit sieben Männern geführt.
Ich bin schon dabei, die bisher geführten Interviews abzuschreiben. Ganz schön viel Arbeit, die ich aber sehr beglückend finde. Es ist toll, diese intensiven Gespräche noch einmal anzuhören. 
Eines ist mir noch wichtig, zu sagen: Bei allem Material, was ich schon jetzt für das humannoid - Projekt zusammen habe, zeigt sich die Vielfältigkeit des Mannseins und des Menschseins. Jeder einzelne von Euch ist großartig, jeder einzelne von Euch ist einzigartig! Ihr seid tolle Männer, und ich bin dankbar dafür, dass Ihr Teil dieses Projektes seid!
Ihr seid huMANNoid - Männer sind Menschen.
 
Allererste Einblicke in die Fotos und die Interviews gewährt die Galerie .
 

20. Juni 2017

 

Auf erosa.de gibt es ein ausführliches Interview zum huMANNoid - Projekt.


" ... Wenn Du Dir Menschsein wie einen voll entfalteten Fächer vorstellst, neigen wir dazu, beim Blick auf Männer die eine Seite, beim Blick auf Frauen die andere Seite des Fächers zusammenzuklappen. Wir sind es gewohnt, weiblichen Menschen ihre Wehrhaftigkeit und Entschlossenheit abzusprechen. Wir sind es gewohnt, männlichen Menschen ihre Zartheit und Verletzlichkeit zu verleugnen. ..."

 

Ganzes Interview lesen

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