huMANNoid Männer sind Menschen
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Aus den Interviews:

 

" ... Es war dann tatsächlich irgendwann mal so, dass wir miteinander im Bett waren … Also, sich selbst so wahnsinnig zu übergehen, haben wir eh nicht gemacht, aber dann gab es wirklich mal so Momente, wo wir gemerkt haben: Okay, jetzt passt gerade etwas nicht, und das sage ich jetzt gerade einfach auch mal. Damit wir damit sein können, was gerade im Moment ist. Das ist tatsächlich sehr entspannend. ..."

 
" ... Als Kind wurde ich oft Zeuge davon, dass meine Brüder oder meine Mutter etwas von meinem Vater wollten, als wir vom Essen aufgestanden waren, und er hat dann mit mürrischem Gesichtsausdruck gesagt: „Ich hab´keine Zeit!“ und ist dann in sein Büro abgerauscht. Und das war komischerweise etwas, was ich als Kind bewundert hab …"
 

"... Bei uns wurde es irgendwann in unserer Paartherapie wichtig, sich darüber bewusst zu werden. In unserer  langjährigen Partnerschaft sind wir irgendwann an einen Punkt gekommen, wo sich dann einfach auch mal Racheimpulse Bahn gebrochen haben. Man latscht sich halt schon einmal über die Grenzen, das passiert einfach zwangsläufig. Und teilweise haben wir  mit den daraus resultierenden Verletzungen irgendwie keine andere Antwort gefunden, als dem Anderen einen Tag später irgendwie eins reinzuwürgen. Es war schon erstaunlich, wie vieles uns da gar nicht bewusst war. Das passiert uns auch heute noch manchmal, obwohl wir bewusster darüber sind. Es wurde dann tatsächlich sehr erleichternd, damit auch einen Umgang, dafür auch eine Sprache zu finden...."

"... Wir haben ja schon oft in der Männergruppe oder sonst wo darüber gesprochen, was denn eigentlich so typisch männlich ist, und was typisch weiblich. Und ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass es das, für mich zumindest, im Moment gar nicht gibt, sondern dass ich eben sage: Hey, es kommt drauf an, dass ich ein Mensch werde, menschlich bin. Ich hab das nämlich noch nicht wirklich unterscheiden können. Bei allem, wo dann irgendwer gesagt hat, das wär doch typisch männlich, denke ich oft: Ja aber Frauen sind das doch auch! ... "

 

"... Freude ist etwas, was ich in mir fühle. Da ist relativ wenig von außen zu machen. Das ist nicht so, dass irgendein Ding da ist, was mir Freude macht, sondern ich nehme Freude in mir wahr. Nicht immer, aber …   das ist eigentlich gerade für mich schon eine sehr große Bereicherung, dass ich immer mehr lerne, mich selbst zu fühlen. Und dann eben auch diese Freude wahrzunehmen und auch andere Emotionen. ..."

"... 

Traurig macht mich, dass ich fast vierzig Jahre gebraucht habe, um anfangen, zu leben. Dass ich vierzig Jahre eigentlich verpasst habe. Um mich zu entwickeln, um das Leben zu erfahren, mein Leben zu leben. Aber umso glücklicher macht natürlich, dass es in relativ kurzer Zeit deutlich besser geworden ist! 

 Ein deutlich erfüllteres Leben.

 Das ist für mich ein Geschenk. ... "
 

" ... Ich wollte nicht berührt werden, weil ich nicht damit zurechtkam: "Wir lieben dich”, das war die Botschaft, und dann wurde ich geschlagen. Und das ging für mich als Kind nicht unter einen Hut. Da bin ich dann auf Distanz gegangen. ..."

 
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