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Zitate aus den Interviews:

 

 

 

 

 

 

Es ist ... das Gleiche wie beim huMANNoid-Projekt, es ist das Gleiche wie in meiner Beziehung: Wenn du tatsächlich die Chance hast, einen Menschen in seiner Ganzheitlichkeit zu sehen, ist das wunderschön! 

 
 

Inzwischen lerne ich übrigens, dass es auch Schönes gibt. Ich bin keiner, der alles schönreden will, überhaupt nicht. Aber immer das Negative sehen, lediglich das halbleere Glas – das ist einfach Quatsch. 

 

 

Ich finde, es kommt darauf an, dass ich ein Mensch werde, menschlich bin. Bei allem, wo dann irgendwer gesagt hat, das wär doch typisch männlich, denke ich oft: "Ja, aber Frauen sind das doch auch!" 

 

 

Traurig macht mich, dass ich fast vierzig Jahre gebraucht habe, um anzufangen zu leben. Dass ich vierzig Jahre eigentlich verpasst habe. Um mich zu entwickeln, um das Leben zu erfahren, mein Leben zu leben ... Aber umso glücklicher macht natürlich, dass es in relativ kurzer Zeit deutlich besser geworden ist! 

 

 

Es ist nicht so, dass irgendein Ding da ist, was mir Freude macht, sondern ich nehme Freude in mir wahr. Nicht immer, aber ... das ist für mich eine große Bereicherung, dass ich immer mehr lerne, mich selbst zu fühlen. 

 

 

Ich wollte nicht berührt werden, weil ich nicht damit zurechtkam: "Wir lieben dich", das war die Botschaft, und dann wurde ich geschlagen. Und das ging für mich als Kind nicht unter einen Hut. Da bin ich dann auf Distanz gegangen. 

 

 

Und dann will ich manchmal auch mit gar keinem Kontakt haben. Da will ich einfach nur sitzen, keinen Menschen um mich rum. Einfach nur: Ich bin da, ich bin da, ich bin da. Nur Stille – ohne irgendwas. Mit Zeit, alles zu verarbeiten. 

 

 

Penetrieren ist nicht das, was für mich wichtig ist. Alles, was davor kommt, finde ich persönlich wesentlich reizvoller. 

 

 

Mein größtes Problem beim Shooting war: "Was mache ich jetzt?" Ich hatte im Hinterkopf, dass es ja genau darum geht, nicht irgendwie große Posen zu präsentieren. 

 

 

Das ist ja auch immer diese Vorstellung: Du musst anders sein als die anderen. Also, alle Männer sind Schweine, und du wirst nur dann akzeptiert von Frauen und Mädchen, wenn du anders bist. Das heißt, du musst praktisch immer erst mal beweisen, dass du anders bist. Schon Wahnsinn. 

 

 

Auf meine Frage, warum er denn damals weggegangen ist und so kurz angebunden war, hat mein Vater gesagt: „Ich wollte nicht, dass du siehst, wie ich weine.“ ... Und das hätte ich mir gewünscht: ... ihn auch mal weinen zu sehen ... 

 

 

Meine größte erogene Zone ist, wenn du so willst, mein Herz. Ob das jetzt ein Wort ist, eine Handlung oder eine intime Situation, die ich erlebe: Wenn mein Herz berührt wird, dann ist mein Herz die erogene Zone. 

 

 

Plötzlich soll ich meinen Körper oder den Körper anderer Männer schön finden? Da muss man erst mal dran knabbern, nicht? 

 

 

Ich kann eine erotische Begegnung sich viel weiter entwickeln lassen, wenn ich mir selbst vertraue, dass ich sie jederzeit ändern oder beenden kann. Wenn ich aber das Gefühl habe: Ich folge einer Einladung und muss da jetzt bleiben, dann ist da ein Zurückschrecken schon vor dem ersten Kontakt! 

 

 

Wenn ich und mein Vater etwas zusammen zu tun hatten, dann haben wir reden können und uns darüber austauschen können: Wie machen wir das am besten? Aber wir haben nie einfach so geredet. 

 

 

Es gibt viele Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit. Und die darf man auch gerne mal Konzepte sein lassen und sich einfach begegnen – mit dem, was ist. 

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