huMANNoid Männer sind Menschen
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Aus den Interviews:

 

"Es war dann so, dass wir miteinander im Bett waren und gemerkt haben: Okay, jetzt passt gerade etwas nicht, und das sage ich jetzt gerade einfach auch mal. Damit wir damit sein können, was gerade im Moment ist. Das ist tatsächlich sehr entspannend."

 

""Inzwischen bin ich aber dabei zu lernen, dass es auch Schönes gibt. Wirklich mehr den Fokus auf das Positive, zu legen. Auf das, was gut ist. Das hat was. Ich bin keiner, der alles schön reden will, überhaupt nicht. Aber immer dieses Negative sehen, nur das halb-leere Glas - das ist einfach Quatsch."

 

"Hey, es kommt drauf an, dass ich ein Mensch werde, menschlich bin. Ich hab das nämlich noch nicht wirklich unterscheiden können. Bei allem, wo dann irgendwer gesagt hat, das wär doch typisch männlich, denke ich oft: Ja aber Frauen sind das doch auch!"

 

"Freude ist etwas, was ich in mir fühle. Da ist relativ wenig von außen zu machen. Das ist nicht so, dass irgendein Ding da ist, was mir Freude macht, sondern ich nehme Freude in mir wahr. Nicht immer, aber …   das ist eigentlich gerade für mich schon eine sehr große Bereicherung, dass ich immer mehr lerne, mich selbst zu fühlen. Und dann eben auch diese Freude wahrzunehmen und auch andere Emotionen."

 

" Traurig macht mich, dass ich fast vierzig Jahre gebraucht habe, um anfangen, zu leben. Dass ich vierzig Jahre eigentlich verpasst habe. Um mich zu entwickeln, um das Leben zu erfahren, mein Leben zu leben. Aber umso glücklicher macht natürlich, dass es in relativ kurzer Zeit deutlich besser geworden ist! 

 Ein deutlich erfüllteres Leben.

 Das ist für mich ein Geschenk."

 

"Penetrieren ist das Letzte, was mich wirklich interessiert. Alles was davor kommt, finde ich persönlich wesentlich reizvoller.  Das ist bei mir vielleicht ein bisschen speziell und nicht so sehr typisch wie die Absichten vieler anderer Männer. Oder liege ich da falsch ???"

 

"Ich wollte nicht berührt werden, weil ich nicht damit zurechtkam: "Wir lieben dich”, das war die Botschaft, und dann wurde ich geschlagen. Und das ging für mich als Kind nicht unter einen Hut. Da bin ich dann auf Distanz gegangen."

 

"Mein größtes Problem bei Shooting war: Was mache ich jetzt? Ich hatte im Hinterkopf, dass es ja genau darum geht, nicht irgendwie große Posen zu präsentieren. Und ich habe auch innerlich darum gekämpft, das nicht zu machen. Auf der anderen Seite war aber dieses Gefühl: Irgendwas will ich oder muss ich doch machen."

 

"Und dann will ich manchmal auch mit gar keinem Kontakt haben. Da will ich einfach nur sitzen, keinen Menschen um mich rum. 

Dann komme ich irgendwann mal so bei mir an, Einfach nur: Ich bin da, ich bin da, ich bin da. Nur Stille, ohne irgendwas."

 

"Das ist ja auch immer diese Vorstellung: du musst anders sein als die Anderen. Also alle Männer sind Schweine, und du wirst nur dann akzeptiert von Frauen und Mädchen, wenn du anders bist. Das heißt, du musst praktisch immer erstmal beweisen, dass du anders bist. Schon Wahnsinn."

 

"Auf meine Frage, warum er denn damals weggegangen ist und so kurz angebunden war,  hat mein Vater gesagt: „Ich wollte nicht, dass du siehst, wie ich weine.“  … und das hätte ich mir gewünscht: … ihn auch mal weinen zu sehen."

 

"Meine größte erogene Zone ist mein Herz. 
Ob das jetzt ein Wort, eine Handlung, oder eine intime Situation ist: Wenn mein Herz berührt wird, dann ist mein Herz die erogene Zone."

 

"Man musste sich seine Liebe, die Achtung und Wertschätzung immer erkaufen mit Leistung. Alles musste erkauft werden. Das war immer nur ein Business, glaube ich. Es ging immer um Leistung, Leistung, Leistung, diese Scheiße."

 

"Das ist wahrscheinlich auch bedingt aus dieser körperlichen Berührungsarmut in der Gesellschaft. Und wenn es dann Berührung gibt, ist es oft Gewalt. Und das davor gibt es dann irgendwie gar nicht.  

Vielleicht ist es auch eine Art von Kontaktaufnahme. Ich weiß es manchmal nicht. Wenn man den anderen dann irgendwie mal … nehmen will und spüren will und keine Ahnung."

 

"Der Arzt sagte zu mir, dem Kind: „Es ist alles in Ordnung.“ und riss die Vorhaut mit einem gewalttätigen Ruck nach unten, was dazu führte, dass ich gefühlt ein halbes Jahr Schmerzen hatte. Wahrscheinlich war es wesentlich kürzer, aber als Kind erschien es mir ewig."

 

„Wenn ich und mein Vater etwas zusamnen zu tun hatten,
dann haben wir reden können 
und uns darüber austauschen können: 
Wie machen wir das am Besten? 
Aber wir haben nie einfach so geredet.“

 

"Lange, lange Zeit hatte ich mit meinem Vater weder körperlichen noch emotionalen Kontakt. Heute ist es so, wenn ich nach Hause zu meinem Vater komme, dass wir uns zur Begrüßung umarmen. Mit einer gewissen Scheu,  aber … in diesen zaghaften Umarmungen liegt etwas von der emotionalen Verbundenheit, die körperlichen Ausdruck in dem Moment findet. Die hatte ich als Kind so selten."

 

„ Es gibt halt viele Konzepte 
von Männlichkeit und Weiblichkeit. 
Und die darf man auch gerne mal Konzepte sein lassen, 
und sich einfach begegnen, mit dem, was ist.“

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